Kolpingsfamilie Kallmünz weiter unter der Führung von Franz Hübl
Neben der Neuwahl der Vorstandschaft würdigte die Kolpingsfamilie treue Mitglieder.

Kolping Kallmünz wurde 70 Jahre

Beim Kolpinggedenktag blickte die Kolpingsfamilie auf ihre erfolgreiche Arbeit zurück und ehrte treue Mitglieder. Zunächst fand ein gemeinsamer Gottesdienst in der Filialkirche in Holzheim statt, der von der Gruppe Canto Vero musikalisch umrahmt  wurde. In einem Predigtspiel, bei der Bernhard Hübl als Nachtwächter gekonnt sein Lied vortrug, ging Präses Andreas Giehrl auf einen wesentlichen Aspekt der Adventszeit ein, nämlich wachsam sein – auch für andere.

Anschließend trafen sich die Mitglieder im Pfarrsaal zur Jahreshauptversammlung und Adventfeier. Nach dem Totengedenken der in diesem Jahr verstorbenen Mitglieder  Hans-Peter Bäuml, Georg Igl, Johann Würdinger, Erich Laßleben und des Diözesanvorsitzenden Heinz Süss stellte Vorstand Hübl fest, dass Adolph Kolping in Kallmünz nunmehr seit 70 Jahren Orientierung gibt. „Adolph Kolping beobachtete die Menschen seiner Zeit, sah die vielfältige Not und handelte. Er ermunterte seine Mitmenschen und regte sie an, sich selbst und damit die Zustände zu verbessern.“ Und weiter sagte Hübl: „Adolph Kolping war immer mitten unter den Menschen, er hat sich für die Einheit von Glauben und Leben eingesetzt. Das ist Verpflichtung – auch für uns“.

In seinem Rechenschaftsbericht ließ der Vorsitzende das Vereinsjahr Revue passieren. Religiöse Akzente setzten Bezirksmaiandacht und –rosenkranz. An Fronleichnam wurden traditionell zwei Blumenteppiche gelegt und an Erntedank der Altar in der Pfarrkirche gestaltet. Durchgeführt wurde auch heuer wieder das Familien-Bildungswochenende in Lambach in Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel Stiftung. Schwerpunkt im Erwachsenenprogramm war neben dem „Islamismus“ die „Arabische Welt im Umbruch“.

Die Jugendlichen erlebten einen Theaterworkshop mit Albert Mühldorfer und trainierten den Gumboot-Dance mit Daniela Hübl. Kathrin Reinstein sorgte sich um die Kleinsten im Kindergarten. Weitere Höhepunkte waren der Emmausgang nach Rohrbach, ein Preisschafkopf im Pfarrsaal, die Veranstaltung „Verband trifft Kultur“ und der Vereinsausflug nach Südböhmen. Wie jedes Jahr nahm das allseits beliebte Kolping-Weihnachtsmärchen viele Mitglieder vor und hinter der Theaterbühne in Beschlag.

Neben seinem Rückblick dankte Vorsitzender Hübl der gesamten Vorstandschaft für die in den letzten Jahren geleistete Arbeit.

Kassenwart Johann Eichenseher konnte von soliden Finanzen berichten. So konnte an das Kolpingferienhotel Lambach eine Spende in Höhe von 650 Euro übergeben werden.

Unter der Leitung von Präses Giehrl und Josef Wein fand die Neuwahl der Vorstandschaft statt.

Zum 1. Vorsitzenden wurde Franz Hübl einstimmig wieder gewählt. Die weiteren Mitglieder der Vorstandschaft wurden: 2. Vorsitzender Josef Bleyer, Kassenwart Johann Eichenseher, Leitung der Familienarbeit Stefan Brey, Leitung Theater und Kultur Bernhard Hübl und Josef Brey, Vertreter Holzheim Alfred Eichenseer, Vertreter Jugend Marina Bleyer, Beisitzer Doris Kerres, Rudi Pretzl, Magret Nunhofer, Simone Hirmer und Lydia Eichenseher, Kassenrevisoren Georg Buckley und Josef Wein. Unter stehendem Applaus der Mitglieder dankte Josef Bleyer dem 1. Vorsitzenden Franz Hübl, der bereits seit 38 Jahren die Kolpingsfamilie vorbildlich leitet.

Nach der Ehrung treuer Mitglieder und besinnlichen Worten von Präses Andreas Giehrl zum Advent schloss der offizielle Teil.

 

 

Für 60 Jahre Treue wurden mit einer Silbermünze „Adolph Kolping“ und einer Ehrenurkunde Herr Heinrich Götz und Herr Hans Jung geehrt.

 

Für 25 Jahre Treue erhielten Maria Zenger, Michael Zenger, Tina Kremer, Simone Plutz, Ludmilla Brey, Martin Brey, Fabian Brey und Stephan Karl die silberne Vereinsnadel, Urkunde und einen Gutschein für einen zweitägigen Aufenthalt in einem Kolping-Ferienhotel.

 

 

Auch heuer gestaltete die Kolpingsfamilie wieder zwei Blumenteppiche für die Fronleichnamsprozession. Unter der Leitung von Lydia Eichenseher legten zahlreiche Helferinnen am frühen Morgen die Teppiche. 

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Am 1. Mai wurde heuer wieder durch den Heimat- und Volkstrachtenverein Kallmünz ein neuer Maibaum am Graben aufgestellt. Mit Musik zog man vom Friedhofsplatz zum Graben. Dort waren viele Hände notwendig, um den 28 Meter hohen Maibaum aufzurichten. Auch zahlreiche Mitglieder der Kolpingsfamilie beteiligten sich an der Aufstellung. Den Kommandos von Erwin Niebler  folgend war der Baum bald aufgerichtet. Nach getaner Arbeit gab es für alle Teilnehmer die ersten Bratwürstl in diesem Jahr. 

 

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